stylebitch

you say i’m a bitch like it’s a bad thing …

random ramblings vol.1

Posted by stylebitch on November 14, 2007

First things first: The Bitch Is Back! And it’s not a comeback … it’s a return.

Um ja nicht zum SMS-Blog zu werden, sammle ich ab sofort hin und wieder ein paar Denk- und Merkwürdigkeiten zusammen, die auf meinem Weg an die Spitze unterm Pfennig-Absatz meiner Louboutins kleben geblieben sind. Wie ein Newsletter, nur viel t-t-toller.

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KEINE HILDE  Gerade erstmals in die CD von Babsi Schöneberger reingehört. Ein Hui für das lässige “Zu hässlich für München”, pfui für die Entweihung des Knef’schen “Ich glaub ‘ne Dame werd ich nie”. Der Rest: bleibt bei mir nicht hängen, zu wenig Stimme, zu wenig Profil. Wird ja aber vielleicht noch. Weiß sowieso nicht, warum in Deutschland jede/r Debütant/in gleich der neue/die neue sein muss. Können Künstler nicht einfach mal sie selbst sein, ohne das eine überforderte Medienöffentlichkeit panisch zum Kategorisierungs-Post-it greift. Pleaze!
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SCHNARCH  “This vehicle has been checked for sleeping children“. Steht in New York hinten an jedem Schulbus. Hätte zu meiner Studizeit auch am Vorlesungssaal pappen können.
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PÖT(T)ER  Frage: Sollte man einem Kind zuerst erklären, was es bedeutet, dass Dumbledore schwul ist – oder dass es Magie eigentlich nicht wirklich gibt? (Und who the heck is Dumblebore?)
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WINGDINGS  Kennt ihr das auch? Ältere Verwandte, die als silver surfer das Web verstopfen und sich dann mit solchen Problemberichten an euch wenden: “Das Dings, das Windows geht nicht mehr. Da gehen so Fenster auf und da steht was drin, von Fehler sonstwie und dann passiert gar nichts mehr.” Und dann dieses Urvertrauen, ich könnte jetzt, Kilometer entfernt, eine präzise Diagnose treffen – und die betagten Hände meiner Stammbaum-Nachbaräste bis zur Lösung steuern. Forget it, eher verlege ich Klickparkett ohne mir einen Nagel abzubrechen. Ab einem bestimmten Alter sollte man den Computerführerschein abgeben müssen. Gibt doch ZDF. Das muss reichen.
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CHOC-BAM  Tolle Crossover-Shop-Idee (gesehen in der Avenue A): Trommel-Fachgeschäft-mit-Trommel-Kursangebot und Chocolaterie (gibt’s wirklich)
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ACHSELN DES BÖSEN  Die Rentnerin Pamela Keeney ist entsetzt: In unmittelbarer Nähe zu ihrer Hypotheken-Hölle in Las Vegas, haben sich seit kurzem Beyoncés Achselhöhlen breit gemacht. Auf dem Megaplakat eines Radiosenders, der seinen Hörern noch mehr Beyonce-Titel verspricht. “Alles was sie trägt sind zwei kleine Dreiecke über ihren Brüsten. Obszön. Meine Enkelkinder sollen so etwas nicht sehen“, zeigt sich Keeney entrüstet. Der wahre Skandal aber, let me tell you bitchlings, ist der Jogginganzug und die fiese Nickelbrille, die das ausgemusterte Sophia-Petrillo-Double auf dem Bild zum Artikel trägt. Ich wette sogar, ihre Achseln sind nicht mal rasiert. Gurl, pleaze, get a life – und lass das putzige R’n’B-Äffchen in Frieden.
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GUINNESS-ESCORT In Dublin, das meldet Out.com, kann ein “junger Mann 160 Euro pro Stunde als Callboy verdienen.”
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BITCH ZENSIERT  Am Flughafen JFK. Schiebe den letzten Dollar in den Schlitz, um mein Blog zu betrachten *schäm* Dann das: “The site you have entered can not be displayed due to content.” Excuse me? Ich sitze in einem kleinen Kabuff, bezahle für ein paar Minuten im Web und darf mein Blog nicht sehen, weil ich vielleicht mal das böse f-word benutzt habe? Das ist ja wie wenn die Lustluke einer Peepshow nach dem Münzeinwurf verschlossen bleibt. Due to content. Fühlte mich sofort als poltisch verfolgte Minderheit. Werde mit Amnesty reden. Mit Greenpeace. Und dem WBF, dem WorldBitchlifeFund. Bietet mir in der größten Not Asyl an? Hmmm??? *streckthilfesuchenddiemanikürtenhändempor*

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7 Responses to “random ramblings vol.1”

  1. rene said

    Aber wolltest Du Dir nicht auch einen dieser ultra-hippen, ich zitiere: “Festisch-Knochen” zulegen, mit dem man jederzeit unzensiert auf allerlei verruchten Seiten rumsurfen kann. Dann is nix mehr mit “du kommst hier ned rein due to content”. Oder hast du jetzt deine letzten Taler wirklich in der Peepshow gelassen?

  2. canela said

    ich hoffe, du hattest nicht das peep-show-kabine feeling, welches ich mir etwas schmuddelig, nach weissem gold riechend und mit ca. 90 % luftfeuchtigkeit vorstelle…

  3. andreschneider said

    Nun, die USA überwachen ja jeden, der einreist…
    Das mit der Schöneberger’schen Knef-Entweihung ist ja scheusslich. *schüttel* Warum…?

  4. stylebitch said

    @rene (oder rené?): Mir kommt so ein iPhone nicht ins Haus. Was sich mein Privatsekretär von seinem Prekariatsgehalt kauft, ist natürlich seine Sache. Und fürs Ausziehen, my dear, musste ich noch nie bezahlen. Noch bin ich 29.

    @canela: Das Internet-Kabäuschen war schon etwas schmierig, die Temperatur aber bei 18-Klimaanlagen-Grad. Das gibt harte Nippel, sage ich Ihnen. Da können sie einen Trenchcoat dran hängen. Hat mir mal jemand erzählt …

    @André: Trotz Überwachung habe ich mittlerweile aber auf US-Toiletten Angst. Vor republikanischen Senatoren, wie Larry Craig, die mit ihrem Fuß steppen und mit der Hand unter der Kabinenwand durchfassen.
    Was Babsis Songauswahl angeht, keine Ahnung. Die meisten Blogkollegen sind ja hellauf begeistert, über diesen neuen Stern am deutschen Divenhimmel. Mein Gefühl ist eher: “Von nun an geht’s bergab” 😉

  5. andreschneider said

    Mein letzter US-Aufenthalt liegt ja inzwischen rund neun Jahre zurück, und ich bin jetzt auch nicht soooo nass darauf, bald wieder rüberzufliegen. Ich erinnere mich aber, die Toiletten — gerade am O’Hare Airport in Chicago — sehr geliebt zu haben. Wegen ihrer beruhigenden Sauberkeit.

    Zu Barbra Schoneberger möchte ich besser gar nichts schreiben. Die Platte wird ein Chart-Hit. Aber das werden Robbie Williams’ “Jazz”-Platten ja auch…

  6. 29. Ich frage im nächsten Jahr nochmal nach 😉

    Zu Babsi: Wie kommt Amazon darauf, sie zusammen mit Roger Cicero zu nennen? – wegen der Haare? Ahh, ich sehe gerde warum: Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, haben ebenfalls gekauft: “20 Uhr 10” von Howard Carpendale

  7. stylebitch said

    @rené: Amazon ist toll. Neulich klicke ich auf Bill Clintons Buch “Giving” (über Armut, und wie er sie allein bekämpft – oder so). Daneben, kein Witz, wurde ein Werbebanner für Organspenden eingeblendet (“organs, eyes …”).

    Zu Roger äußere ich mich jetzt mal auch gar nicht. Sonst gibt’s wieder glühendheiße hate mail. Und die greift meine künstliche Nägel immer so an, beim Öffnen.

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