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you say i’m a bitch like it’s a bad thing …

Der Song zum Sonntag #12: Eurovision Retro Edition 1999

Posted by stylebitch on December 23, 2007

Bin ja wirklich kein Hardcore-Fan des Grand Prix d’Eurovision de la Chanson aka Eurovision Song Contest, wie Herr Uecker oder Herr Herrmanns. Aber natürlich schaue ich jedes Jahr rein. Und bis auf “Diva” von Dana International gewinnt nie der Song, der mir am besten gefallen hat 😦 So war es auch 1999, ich war gerade fünf geworden und durfte das erste Mal bis 23 Uhr aufbleiben. Wie verzaubert lauschte ich der herben Stimme von Doris Dragovic, die auf Kroatisch “Marija Magdalena” (Text & offizielles Video) besang. Ihre Toga-Robe, von Jean-Paul Gaultier, die harten Züge, die sie wie eine hagere Transe aussehen ließen, und der hymnische Refrain, unterlegt mit satten Balkan-Beats – ich war begeistert.

Überhaupt war der Grand Prix aus Jerusalem mit Abstand der künstlerisch hochwertigste, vor allem was die Show, die Moderatoren und die geniale Pausen-Performance von Dana mit “Free” betraf (kommt im Video ab 4:30 dazu, Geduld, bitchlings! Hier noch das offizielle Video zu “Free”) – Israel war ein ganz wunderbares Gastgeberland! Wer eine Transsexuelle auf dem alten Gelände von König Davids Palast singen lässt, sollte eigentlich mit Toleranz andernorts nicht solche Probleme haben …

Über Sürpriz, den Ralph-Siegel-Pseudo-Multikulti-Beitrag möchte ich an dieser Stelle trotz einem irren dritten Platz den Pelzmantel des Schweigens legen, ist schließlich der 4. Advent. Doris kam wenigstens auf den vierten Platz, gewonnen hat das Abba-Plagiat “Take me to your heaven”, gesungen von der Schweden-Barbie Charlotte Nilsson. Nicht schlecht, hab auch diese Maxi gekauft, aber weniger dramatisch und raw als Doris. Nöjo …

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6 Responses to “Der Song zum Sonntag #12: Eurovision Retro Edition 1999”

  1. du warst 1999 fünf jahre alt? netter versuch. 🙂

  2. stylebitch said

    Frühreif halt … Denken Sie, ich würde Sie anlügen??

  3. chuckles said

    als ich das erste mal bis 23 uhr aufbleiben durfte und fünf jahre alt war, durfte ich mir nosferatu mit klaus kinski und isabelle adjani mit ansehen. das werfen sich meine eltern bis heute vor.

  4. stylebitch said

    @chuckles: Haben Sie auch ein Blog? Anyway, ich war so sieben oder acht, da habe ich bei Opa “James Bond: Man lebt nur zweimal” gesehen. Die Szene, wo seine Gespieling von Ninjas getötet wird, indem sie ihr an einem Faden von der Zimmerdecke Gift in den schlafenden Mund träufeln, hat mich nie mehr losgelassen und mir schlaflose Nächte bereitet. Mama hat Opa nie verziehen … Dass ich mich allerdings damals schon eher mit dem asiatischen Bond-Girl als mit 007 identifizieren konnte, hätte eigentlich vieles vorab klären können. Nöjo.

  5. chuckles said

    nein, herr chuckles bloggt zur zeit nicht.
    darf er trotzdem weiter mitspielen?
    sonst werde ich ihn umtauschen, wenn die feiertage durch sind.

  6. stylebitch said

    Aber absolut. Toben Sie sich aus, bei oder mit mir 😉
    Und Umtausch ist ja auch schwierig: Meist gibt es nur einen Gutschein …

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