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you say i’m a bitch like it’s a bad thing …

Archive for the ‘The Bitch @ the movies’ Category

The truth about the war in Iraq: Phil Donahue on “Body of War”

Posted by stylebitch on September 26, 2008

I can only congratulate and admire Mr. Donahue and Ms Spiro for their courage and thoughtfulness and how they deeply care that America will understand, learn from its mistakes and returns to being the nation so many people around the world once adored. The reality abouth the war the Bush administration would so much love to conceal forever …

The highly critically acclaimed documentary Body of War:

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The 2nd Gayest Movie Ever!!!

Posted by stylebitch on September 22, 2008

Loved the krass’n’funny prequel “Another Gay Movie” and it seems VERY likely that I’ll pee myself again (in a good way!) watching Part II:

Just for the heck of it, the trailer to Part I:

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The Bitch @ the movies: “apple.com/trailers mania edition”

Posted by stylebitch on August 11, 2008

In “Shaun of the Dead” war Simon Pegg endcool, und auch dieser Film verspricht ganz nett zu werden:


How to lose friends and alienate people
(… the story of my life …)

Nach “No country for old men” der nächste Film, der Josh Brolin ins verdiente spotlight rückt:


Oliver Stone’s “W.”
(“Who do you think you are? A Kennedy? You are a BUSH. Act like one!”)

A new movie from The Land of the Broke:


“I.O.U.S.A.”

Robert Englund ist zurück. Natürlich in einem Horrorfilm. Sein 107. Leinwandeinsatz. Oder so. Diesmal mit Comedy-Touch. Ein wenig wie “Shaun of the Dead” (der ja eine Fortsetzung bekommen sollte, “From dusk till Shaun”). Seht selbst:


“Jack Brooks – Monster Slayer”

Ich habe vor 1000 Jahren mal mit dem Buch angefangen, mich aber zu sehr gegruselt. Und der Film sieht auch nicht nach einem Kino-Picknick aus. Haunting! (… und nicht nur wegen Tori Spelling!!)


“Cthulhu”

Something innocent to end this post:


“Sexdrive”

See ya at the movies, bitches!

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random ramblings vol.7: Gay Movie Edition

Posted by stylebitch on December 30, 2007

Liebe Liebenden, ehe ich gleich damit beginne, mir bis morgen kurz vor 20.00 Uhr Gedanken über mein Silvester-Outfit zu machen – Tramp, Vamp, Schlamp-e? – wollte ich noch rasch einige Zweizeiler in den Äther schießen:

29.1a Seit ich gestern nullte, fällt mir vor allem eines auf: Meine Freunde scheinen in der selben Nacht 55 geworden zu sein. Ständig ist man müde, muss chillen (vom chillen), sich ausruhen, bloß nicht vor die Tür – und überhaupt … Ich brauche dringend eine Spritze gegen Jungvergreisung! Mittlerweile ist sogar schon die Phase “Raclette-Gesellschaftsspiele-Kuscheldecke” erreicht. WTF?
Dafür haben mir meine beiden plötzlich so häuslichen Lieblingsfreundinnen gestern einen wunderprächtigen Jubeltagnachfeiertag geschenkt: Zuerst in die Matinee von “Enchanted – Verwünscht” (Merke: Kakerlaken, Tauben und Ratten sind Deine besten Putzhelfer – wenn Du stumpfe Liedchen trällern kannst. Und: Susan Sarandon gibt auf Balenciaga-Plateaus eine sehr stylishe Hexe ab; Foto). Dann lecker Thai-Curry to-go (eine Thai street kitchen ist nur dann echt, wenn der Koch mit der Fluppe im Mundwinkel kocht wie Peggy Bundy!). In der Privatresidenz von I.: Präsente, Präsente, Präsente. U.a. dies und dies (s. unten):

hoff.jpg

Zum krönenden Abschluss schauten wir “Pretty in Pink“, hatte ich noch nie gesehen und wunderte mich sehr darüber, das irgendjemand Molly Ringwald 1. irre begehrenswert fand und 2. ihre völlig geschmacksverirrten Klamotten (selbst für 80er-Maßstäbe!!) als stilangebend begriff. Wow. Die wahre Fashion-Diva war ja wohl der hinreissende Jon Cryer. Und James Spader, so ganz dünn und noch ohne Rehab-Karriere und William-Shatner-Ähnlichkeits-Medaille – rrrrr….. Überhaupt ganz großes Dialog-Kino:

Andie: You know your talking like that just because I’m going out with Blane
Duckie: His name is Blane? Oh! That’s a major appliance, that’s not a name!

Duckie: You know what an older women does for me?
Iona: Changes your diapers?
Duckie: Touché.

Blane: You said you couldn’t be with someone who didn’t believe in you. Well I believed in you. I just didn’t believe in me. I love you… always.

Andie: I just want them to know that they didn’t break me.

Schließlich lümmelten wir uns in Ikea-Schlappen auf die Sitzlandschaft, Feuchtigkeitsmasken im Gesicht und fotografierten uns gegenseitig für die nächste Documenta. Thanks a lot, my favourite bitches in the world!! 🙂

WUNSCHLOS? PAH! Meine Liste für Ostern oderso füllt sich schon wieder. Ich will das Buch “Cumshots – Höhepunkte der deutschen Pornofilme“, weil es hoffentlich an diesen grandiosen Beitrag anknüpft und in einer Rezension wenigstens schon die Titel “Frühstück bei Fickany’s” und “Casino Anal” erwähnt wurden. Auch das Kapitel zu “Arbeitslosenpornos” mit dem Titel “Gammelfleisch” klingt vielversprechend. Wenn auch für einen Vegetarier etwas schwer verdaulich 😉
Und dann hat mich die Besprechung von “Innocent” sehr neugierig gemachtg. Sammle momentan gay movies und den muss ich auch haben.

VON MIR FÜR EUCH Ehe ich eine eigene Filmunterseite einrichte, hier rasch einige Empfehlungen aus meiner Hômo-Videothek (natürlich auch für friends), ideal für den hoffentlich wunderbar verkaterten 1.1.2008:
Girls will be girls” – Herrlich campy! Alternde Diva haust mit devoter Maid in versumpftem Bungalow in den Hollywood Hills und träumt vom Gestern. Als eine Nachwuchsaktrice auftaucht, erwacht in der Hausherrin ein perfider Ehrgeiz … Der urkomische Clou: alle drei weiblichen Hauptrollen werden von Travestiestars gespielt – und was für welchen: Jack Plotnick, Clinton Leupp und Jeffery Robertson! “Sunset Boulevard” trifft “Wigstock” – und Mega-Talent.

Beautiful Boxer” – Der Kampf eines Jungen, der um endlich zur Frau zu werden, etliche Männer auf die BRetter schicken muss. Mit Stil! Einer der berührendsten Filme, die ich je gesehen habe, gefühlsecht gespielt, behutam gefilmt, und doch immer wieder extrem bildgewaltig. So sinnlich habt ihr Boxen noch nie gesehen. Really!

Vacationland” – Nicht perfekt, aber dennoch ungewöhnliche Coming-of-age-and-out-Geschichte vor dem Hintergrund des US-Urlaubsstaated Maine
Latter Days” – Bezirksmatratze soll für eine Wette braven Mormonen bekehren. Lustig, durchaus erotisch (ist schließlich kalt draußen) und tragisch. Ich habe ja ein Faible für die schnieken College Boys, die die Mormonen durch die Hamburger Innenstadt schicken, um uns zu retten. Die sind immer so adrett friesiert, tragen klassisches Schwarz und Schildchen wie “Elder Smith”.

Strangers with candy” – Zu der wohl schrägsten, tabulosesten und zwerchfellzertrümmerndsten Comedy-Serie ever – starring the unbelievably funny Amy Sedaris – fehlen mir die Worte. Kauft die ganze Serie, kauft den Kinofilm. Nur kauft sie euch. Los!! (Nur so viel zum Inhalt: Jerri Blank ist 47, war im Knast, auf dem Strich, überall, ehe sie noch einmal die Schulbank drücken will, um ihr Leben neu zu starten. Der Rest ist Komik-Geschichte!)

The Hanging Garden” – Schwules Kino wie es ruhig öfter sein könnte: komplex gezeichnete Charaktere, Innenansichten einer Familie, eine doppelbödige Geschichte voll verschwiegener Verletzungen und einem tränentragischen Ende. Schön!
FAQs” – Zuweilen etwas plakativer Film über ein street kid, das nach Antworten zu schwulenfeindlicher Gewalt sucht. Küsse oder Bomben?
Ethan Mao” – Wichtiger Film, weil er thematisiert, wie eine asiatische Familie mit dem Schwulsein eines Kindes umgeht, und damit eine gefährliche Dominoreaktion heraufbeschwört. Außerdem werdet ihr nirgend einen süßeres Drogendealer finden, als Remigio.

Another Gay Movie” – Witziger, bunter, sc hriller als alle American-Pie-Filme zusammen und kurz vor der Fortsetzung – mit RuPaul. What up, y’all? P.S. Nancy Sinatra hat für Teil 1 übrigens einen wunderbaren Lala-Song aufgenommen.

Boy Culture” – An manchen Stellen etwas steif gespielt, jedoch temporeich erzählt und mit einer berührenden Performance von Veteran Patrick Bauchau. Außerdem kann ich mich an Darryl Stephens eh nicht satt sehen … Ach ja, die Story: Luxuscallboy lernt, nach vielen Irrungen und Wirrungen wirklich zu lieben. Das ist doch was 😉

Le ciel sur la tête – Times have been better” – Die Franzosen haben es einfach drauf, eine Familie bis auf die Knochen zu sezieren. Und dabei noch sommerleichten Humor einzustreuen, wenn’s gewünscht ist. Hier bringt das späte Outing des Lieblingssohnes eine wohlhabende Familie an den Rand des Kollaps. Authentisch, witzig, lässig wie eine Gauloise zwischen den Lippen von Stéphane Rideau in “Presque rien“. Achja …

Angels in America” – Ein Film, der mich vermutlich drei Liter Körpergewicht in Tränenform gekostet hat (warum weint man eigentlich kein Fett? Das wäre praktisch!). Basierend auf Tony Kushners Pulitzer-Preis-geehrtem Bühnenstück versammelt Regisseur Mike Nichols die Elite des amerikanischen Schauspiels, um dem Thema AIDS in nach und nach ineinander greifenden Episoden ein, nein viele Gesicht zu geben. In epischer Breite. Und so kitschig wie zum Heulen.

Und nun, meine lieben Paarhufer (Copyright: Sibylle Berg), entlasse ich euch in den letzten Tag vor 2008. Mit einem Lied.

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random ramblings vol.6: KEINE-JAHRESRÜCKBLICK-ODER-BESTENLISTEN-Ausgabe

Posted by stylebitch on December 28, 2007

collage_shirts.jpg

Dachte, das schicke ich lieber voraus, wegen der strengen Kennzeichnungspflicht und so. Sonst beschweren sich nachher Leser, sie würden die Meine-dicksten-Dinger-2007-Liste oder meine Lieblings-CDs oder eine private Nummernrevue meines vergangenen Jahres nicht finden. Gibt’s nicht. Kauft euch den Stern, den Spiegel oder die SuperILLU. Da gibt’s eure heißgeliebte Chronologie des Schreckens plus Möpse.

Hier gibt’s derweil einfach bloß ein Pfund Gehacktes. Muss man mögen … 😉

DAS BLOGGT VOLL, EY Sollte ich nicht noch kurzfristig zum Schah von Mecklenburg-Vorpommern ernannt werden und plötzlich zu beschäftigt sein, persönlich den Nazi-Nachwuchs zur Besinnung zu spanken, wird an dieser Stelle auch in 2008 fast täglich gebloggt. It’s a bitch’s world after all, guys & dolls!

WHAT THE F*CK … Da browse ich so an nichts besonderes (außer an Keanu) denkend durchs Netz, auf der Suche nach einem Gourmettempel um mein 30-jähriges BDM-Jubiläum gebührend zu feiern. Werde schließlich fündig und schaue rasch – Investigativ-Journalist halt – auf einer Bewertungsseite vorbei, um meine Wahl zu überprüfen. Und dann dass. Auf einem automatisch nach Themennähe generierten Werbebanner neben der Restaurantkritik erscheint dieser Satz: “Schamlippenverkleinerung – Clinic im Centrum – Mit Sicherheit eine schöne Erfahrung”. Also ich war sofort satt. Nicht genug, dass Always mir mit Damenhygiene-Spots bereits das Mittagessen vergellte, jetzt wird man schon auf gastronomischen Web-Angeboten direkt zum Unterleib weiterverbunden. Als wüsste ich nicht, wo Loup de Mer und Sancerre finalement enden. Aber vielleicht hat es mich in diesem Augenblick ja gar nicht interessiert. Oder hat der Web 2.0-Terrorist hinter der Labia-Reduktions-OP gedacht “Schamlippen und Jakobsmuscheln – dat passt doch schon rein optisch janz jut”? Ich werde es hoffentlich nie herausfinden.

SLIM & FIT Merke: Diät ohne Sport ist wie lipo ohne suction. Merde! Gym here I come

CHARITY F*CK Stofftiere. Bärchenbettwäsche. Leichter Bauchansatz? Eher eine Fettschürze plus B-Körbchen. Teenie-Flaum ums Kinn. Fühle mich wie eine St.Petersburger-Bahnhofshure oder Melanie Griffith in “Milk Money“. Aber der Sprit hierher war nicht billig und “ohne” wieder weg ist ökonomisch törricht. Dafür kriegt Amnesty dieses Jahr nichts. Sorry, but there’s only so much I can give!

30 Love, Lust, Lunacy. Ich geh Jetzt Aus, Sonst Geh Ich Ein. The Case Continues

ACTION! Filme auf Apple.com/Trailers (ich bin süchtig nach den Vorschau-Filmchen!), die ich mir gern anschauen würde, wenn ich Zeit hätte:

The Orphanage – Guillermo del Torro presents … Also mir reicht das nach Pan’s Labyrinth als Empfehlung
Sweeney Todd – Vermutlich könne Johnny Depp und Helena Bonham Carter keinen Ton der irre schwierigen Partitur halten (kauft euch unbedingt die 2005er-Revival-Aufnahme mit Patti LuPone und Michael Cerveris!), aber sehen will ich trotzdem, was Tim Burton aus der gruseligen Moritat herausholt
Juno – Ich liebte sie in Hard Candy, nun bin ich neugierig, wie gut Ellen Page mit Füllung ist
There Will Be Blood – Bin absolut kein Westernfan, aber für Daniel Day-Lewis mache ich eine Außnahme
The Brave One – Nicht neu, weiß ich. Jodie Foster als Rächerin (man könnte sagen Kampf-Lesbe, chch) mit moralischen Momenten. Ein DVD-Abend muss auch mal sein
Funny Games – Hübsche Burschen mit Knacks halten Familie gefangen. Zum Spielen. Böse. War für Macauly keine Rolle mehr frei?
The Mist – Sollte es doch noch mal eine Stephen-King-Verfilmung geben, die den sträflich unterschätzten Büchern gerecht wird? We’ll see…
The Dark Knight – Von Christian Bale lasse ich mich glaube ich auch zum x-ten Batman-Epos verleiten. Wobei mir der erste mit Keaton/Nicholson/Basinger am besten gefallen hat. Wegen Nicholson.

ATTENTION SHOPPERS! Solltet ihr, wehrte bitchlings, noch etwas Festgeld übrig oder plötzlich Speicher voll Weihnachtsgeld zur Verfügung haben, hier einige Tipps, um die Binnenkonjunktur mit Stil anzukurbeln:
Brrrrummmm
Wauf*ckwauwww
Lapplapplapp

2008 Meine berufliche Mission: “Salary is no object; I want only enough to keep body and soul apart” (Dorothy Parker)

2008 Mein politischer Wunsch:

And always remember, dearest possums: “Heterosexuality is not normal, it’s just common” (D.P.)

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The Bitch @ the Movies: Gone Baby Gone

Posted by stylebitch on November 17, 2007

Vom Team das mit “Mystic River” und Sean Penn in der Hautprolle einen der deprimierendsten Thriller der letzten Jahre produzierte, kommt mit Gone Baby Gone ein würdiger Nachfolger, der ebenfalls im trostlosen Arbeitermilieu von Boston spielt. Und in dem Casey Affleck unter der (Debüt-)Regie seines Bruders Ben zeigt, das er ein richtig guter Schauspieler ist.

Die Story: Ein Kind wird vermisst. Die abgewrackte Mutter ist der Polizei keine große Hilfe, die Tante des Mädchens engagiert daraufhin Patrick (Affleck) und seine Freundin Angie (Michelle Monaghan), die sich gerade als private Ermittler selbstständig gemacjt haben. Sie kennen die neighborhood und die Kleinkriminellen des Viertels, ihre Kontakte sollen helfe, die Kleine zu finden. Wie eine Zwiebel, die sich bei jedem move des Ghetto-Detektivs einer Haut entledigt, schreitet die Handlung voran. Und viel zu spät merkt Patrick, dass ihr Inneres längst verfault ist.

Casey Affleck, der seine Figur des underdogs mit unerschütterlichem Gerechtigkeitssinn mit bescheidener Mimik, subtilen Gesten füllt, und in dessen Augen Hoffnung auf eine bessere Welt und die Traurigkeit, weil sie nicht kommen wird, schimmern, liefert eine beachtliche Leistung ab. Flankiert wird er von einem gewohnt kauzigen Ed Harris und einem soliden Morgan Freeman (der übrigens bald an der Seite von Jack Nicholson in einem warmherzigen Film über den Tod und letzte Wünsche zu sehen ist: “The Bucket List“). Wer düstere Sozio-Krimis mag, sollte mal reinschauen.

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The Bitch @ the Movies: Rendition

Posted by stylebitch on November 17, 2007

Allein schon weil hier erstmals mit voller Starpower – Jake Gyllenhal, Meryl Streep, Reese Witherspoon – die unmenschlichen Verschleppungs- und Verhörungstaktiken amerikanischer Geheimdienste thematisiert und einem großen Publikum vor Augen geführt werden, verdient Gavin Hoods Film Respekt.
Smooth
verwebt er mehrere Handlungsstränge ineinander, um die verschiedenen Ebenen, auf denen dieser Wahnsinn schwere Folgen hat, darzustellen: Die Frau (Witherspoon), deren Mann Anwar (Omar Metwally) ägyptischer Abstammung ist und ohne Grund verschwinden gelassen wird. Der CIA-Agent (Gyllenhal), der als „Beobachter“ den Folterern im Kerker zusehen soll. Eine junge Frau, Tochter des folternden Polizeichefs, die sich in einen Aufständischen verliebt. Und dann ist da noch Meryl Streep als CIA-Direktorin, die Terrorismus mit Terrorismus beantwortet und streng der Devise “Wer nicht für uns und unsere Praktiken ist, ist gegen uns” folgt.

Bei manchen Fachkollegen kam Rendition nicht sonderlich gut weg, US-Kritikerpapst Roger Ebert nannte ihn stattdessen so, wie auch ich ihn sehe: enorm wichtig. Denn er beschäftigt sich von allen Seiten mit dem Problem der richtigen Reaktion auf menschenverachtende Bombenattentate und Terrorakte. Und den Menschen, auf die das Prinzip der kontrollierten Verschleppung („rendition“) gravierende Auswirkungen hat. Die Kernschlussfolgerung, die das Drehbuch von Kelley Sane nicht dozierend vorträgt, drängt sich ganz unmittelbar jedem auf, wenn dem nackten, verdreckten Gefangenen, der gerade fast ertränkt worden wäre, zum xten Male Lampenstrom durch den Körper gejagt wird (die CIA nennt das “enhanced interrogation techniques“). Sie lautet: Jemand, den du folterst, der erzählt dir ALLES was er glaubt das du hören willst.

Doch wem nützt das?

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Was würde Jesus kaufen?

Posted by stylebitch on November 12, 2007

Passt ganz gut zu stylebitch says #19: Die neue Dokumentation von Morgan Spurlock (“Super Size Me“) über Reverend Billy und den Church of Stop Shopping Gospel Choir auf großer US-Tour um Weihnachten vor der Shopocalypse zu retten. Mein Kinotipp für die Festtage.

Hallelujah!

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