stylebitch

you say i’m a bitch like it’s a bad thing …

Archive for the ‘Uncategorized’ Category

Die verlorene Ehre der Sharon Stone

Posted by stylebitch on June 29, 2008

Wenn man nur die in den RTL2-Nachrichten verkürzte Version von Sharon Stones Äußerung zum China-Beben kennt, könnte man zunächst vielleicht der Gefahr erliegen, darin auch einen Skandal zu sehen, zu verstehen, warum Dior sie sofort als testimonial feuerte. Futsch Millionengage. “Sharon sagt China hat selbst schuld”, mit dieser Klippschulversion wird die einstige Sexbombe seither weltweit verunglimpft.

Ich muss gestehen, die “bad karma“-Theorie fand ich eigentlich gar nicht so weit hergeholt und musste eher schmunzeln, dass Sharon aussprach, was ich so ähnlich auch gedacht hatte. Doch ich darf das, weil ich die stylebitch der d-list bin, und Frau Stone wird gleich gekündigt, weil sie es dem chinesischen Fernsehen gegenüber äußerte.

Dabei, ihr könnt es ja gleich mal klicken, ist ihre Wortmeldung zum Schluss doch absolut versöhnlich, sie unterstützt sogar die Hilfangebote, die ausgerechnet die Tibeter China gegenüber machen. What’s the buzz? Lediglich die Abstrafung eines Stars, der sich – böse, böse, böse – politisch äußerte, und das ausgerechnet in einem Jahr, wo doch alle Medienkonglomerate mit den Olympischen Spielen im Schurkenreich (ups …) Trillionen verdienen wollen. Also: hush, hush Hollywood!

Derweil geht mein grassroots protest weiter. Ich habe schon seit Wochen kein chinesisches Essen mehr zu mir genommen. Glutamat-Entzug für den Weltfrieden. Wenn ich davon kein gutes Karma bekomme, dann weiß ich’s auch nicht …

Elfolgleiche Woche, velehlte bitchlings |-}

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Das Ende des Universums

Posted by stylebitch on May 10, 2008

Lewis Black ist einer der besten, mit Sicherheit der übelläunigste Comedian/Satiriker der USA. Just WATCH 🙂

P.S. Guckt euch auch die anderen Clips des Grantlers an, satisfaction is guaranteed! Etwa wenn er sich fragt, wie die geplante Mauer an der mexikanischen Grenze illegale Einwanderer vom Einwandern abhalten soll: “They voted to build a wall on the Mexican border, but apparently no one in Congress has an atlas. The wall is 750 miles long. The border is 2000 miles long. That means there is a 1250 mile ‘door’, the biggest door in the history of mankind.” Solche Pläne klingen arg nach unserer formidablen Bundesregierung, die wo sich jetzt noch rasch vor dem Sommer die Diäten saftig erhöht hat, während eure stylebitch gerade eine gemacht hat. Life’s a bitch!

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You better Believe it, bitches: Cher beerbt Celine Dion in Las Vegas

Posted by stylebitch on February 14, 2008

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Ich hatte wirklich nicht mehr daran geglaubt. Spätestens seit bekannt wurde, dass Bette Midler Mme Dions Nach’mieterin’ im Colosseum von Ceasar’s Palace wird, begrub ich die letzte Hoffnung auf eine Cher-Extravaganza in der Wüste. Denn auch die einzige Künstlerin, die in meinem Wortschatz den Begriff Pop-Diva rechtfertigt, hatte in Verhandlungen über eine Großproduktion für das 4300-Plätze-Colosseum gestanden. Die, so stand es hinterher zu lesen, leider im Wüstensand verliefen. Nun habe ich ja gegen Miss Midler wirklich nichts: die frisch verschlankte Ex-Ulknudel und Sängerin (“Wind beneath my wings”, “The rose” *sniff*) ist live eine quirlige, stimmstarke Freude. Ein Weltstar von Chers Kaliber, mit Nummer-Eins-Hits in fünf aufeinanderfolgenden Dekaden (Guiness-Rekord Nr.1), nicht zu vergessen einem Oscar, den most outrageous costumes (Design seit forever: Bob Mackie) und einer mutigen outspoken-ness, die kaum ein celebrity mehr wagt, das ist Miss Midler eben nicht.

Egal, dachte ich, Geld gespart, denn für BM wäre ich nicht nach Vegas gejettet. Also gespannt auf das neue Cher-Album warten, laut Gerüchteküche eine Rückkehr zu ihren Rock-Pop-Wurzeln, also Alben wie “Cher”, “Heart of Stone” und “Love Hurts”. Mit 61, nach 25 Alben, 100 Millionen verkauften Tonträgern und geschätzten 620 Millionen Dollar im Safe (die vermögendste Künstlerin weltweit, Platz zwei insgesamt, nach Paul McCartney. Und der wird ja gerade geschieden …) hat die Prä-Madonna Primadonna, wie ein Fan sie einst genialisch taufte, natürlich keinen wirklichen Leidensdruck, CDs aufzunehmen oder gar auf Tour zu gehen. Aber wie in beruflichen und Liebesangelegenheiten passiert bekanntlich dann etwas Wundervolles, wenn man am wenigsten damit rechnet. Während ich dann gestern Abend meinen Test-Lexus über dunkle Landstraßen scheuchte, flatterte dann die Meldung in meinen Gehörgang, das meine Tante Cher, wie ich sie liebe- und ganz respektvoll nenne, einen 60-Millionen-Dollar-Deal mit dem Caesar’s Palace unterschrieben hat. Ab 6. Mai wird sie völlig neues ein 90-minütiges Spektakel abbrennen, für das nicht nur große Teile ihrer schwulen Fanbase die Vuitton-Schrankkoffer packen werden.

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Mit der Stadt der fantastisch preisgünstigen Dinnerbüffets (ein Schlemmerparadies: das Bellagio!), Cirque-du-Soleil-Fantasien und verzockter Ersparnisse ist Cherilyn Sarkisian LaPierre Bono Allman allerdings bestens vertraut. Schon als Sonny Bono das umschwärmte Showbiz-Traumpaar 1968 mit dem Film “Good Times”finanziell ruinierte, traten er und Cher in allen Vegas-Clubs auf, die sie buchen wollten. Später, 1981 ausverkaufte Cher bereits zwei Jahre lang Ceasar’s Palace, Anfang der 90er ließ ihre “Extravaganza – Live at the Mirage”-Konzertreihe die Kassen klingeln. Was die Spielermetropole betrifft ist Chers jetziges Engagement also kein Comeback, sondern eine Rückkehr. Drei Jahre lang wird sie insgesamt etwa 200 Shows spielen, sich also monatsweise mit Bette und Elton John abwechseln, der bereits Celine während ihres Sommerurlaubs mit seinem “Red Piano” (Konzeption: David LaChapelle) vertrat. Die Choreographie der 18 Tänzer und Trapezakrobaten entwirft Doriana Sanchez, die auch schon auf Chers “Farewell”-Tour für getanzte Action sorgte. Eine Konzertreise übrigens, die 2002 begann und am 30. April 2005 endete. Nach 325 Auftritten across the globe, 5,88 Millionen Besuchern und Rekordeinnahmen von rund 400 Millionen Dollar – die erfolgreichste Tournee einer Weiblichen Solokünstlerin ever, sagt das Guiness Book (Rekord Nr.2). Für den Live-Mitschnitt gabs 2003 einen Emmy, die Einschaltquote von 16,6 Millionen Zuschauern deklassierte außerdem ganz nebenbei Mad Onnas “Confessions on a dancefloor”-Video, dass Ende 2006 nur 4,6 Millionen TV-Gucker sehen wollten. OK, maybe I like this last fact just a little too much, but who gives a flying fcuk ..?

Gefragt, was sie seit 2005, dem Ende der Abschiedswelttournee so gemacht habe, sagte Cher: “Wie wäre es mit ‘nichts’?”. Dass sie nun der Verlockung einer Dauer-Show in Vegas nun nicht mehr widerstehen konnte, erklärt das Multitalent so: “Ich kann nach der Show wieder nach Hause, muss nicht im Tourbus sitzen, kein Jetlag, keine Klimazonen. Weil dafür bin ich echt zu alt.” Und weiter (und im O-Ton, weil’s neckischer klingt): “You don’t want to stop if you can keep going. I never expected to be going this long. I have no idea how that happened, but it did. It’s like an artist, it’s like, when was it time for Picasso to stop painting? He had enough paintings, I’m sure, at a certain age. Why didn’t he just stop? I guess because he really liked it, and it was some part of his life. You don’t want to give up some part of your life that’s that important.” Hinzukommt nun also bald ein neues Studioalbum nach sieben Jahren und eventuell eine TV-Version des Musicals “Mame”, in der Cher Auntie Mame spielen würde, ein Stück, das Bea Arthur (in der Rolle von Auntie Mames Freundin Vera) weltbekannt gemacht hat. Ich jedenfalls lege mir ab sofort kleine, nicht durchgehend nummerierte Scheine zurück, um Cher in Nevada zu besuchen.

Che(e)rs & Happy Valentine, dearest bitchlings 🙂

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Dieser Blog wird bestreikt!

Posted by stylebitch on December 13, 2007

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Aus Solidarität mit den Schreiberlingen für TV und Film (und weil ich in London bin) wird dieser Blog bis Montagabend bestreikt. In der Zwischenzeit könnt ihr euch dieses Propagandamaterial anschauen. Eine Welt ohne creative writing. So was von traurig …

 

Forget me not & read ya soonyour very holy bitch

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No one ever leaves a star! – oder – GMT

Posted by stylebitch on November 9, 2007

Fühle mich gerade arg vernachlässigt. Von meinen Lesern. Allen beiden. Bin ich doch so fleissig, lade mein illustres Leben auf einen Server, irgendwo, wo alle mal schauen dürfen. Und dann das. Niemanden kümmerts. Kein Schwein surft mich ahan … Selbst wenn ich tot auf dem Boden liegen würde, sie würden über mich wegsteigen und genüsslich ihre Lattes weiterschlürfen. Vielleicht sollte ich vom Empire State Building springen, oder von der Brooklyn Bridge, solange ich noch die Gelegenheit dazu habe. Hamburger Fernsehturm, dass ist mir für einen Abgang dann doch zu gewöhnlich.
Und vorher noch ein Exklusiv-Interview mit dem National Enquirer, alle Welt soll es wissen. Zumindest aber die adipösen Hausfrauen, die den Schmutz an der Supermakrtkasse zu den gefrorenen Burgerpatties und dem 5-Liter-Schokoeis-Fass in den Wagen werfen. “Wegen unüberbrückbarer Differenzen reichte er die Scheidung ein. Vom Leben”, ich sehe es direkt vor mir. Und in der TV-Roman-Fassung möchte ich von Joan van Ark gespielt werden. Wehe, jemand bucht Christine Neugebauer. Die jenseitige Rache überlebt ihr nicht, folks! So, ich muss mich jetzt noch rasch sonnenpudern. Das Licht im Leichenschauhaus soll grausam sein.

[Blick auf die PC-Uhr] Erst kurz nach sechs. Gut, daran könnte es liegen. [Legt die Puderdose zurück auf den Frisiertisch. Vorläufig!]

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“Kein Ende in Sicht” – Wie die Regierung Bush kopflos in den Irak-Krieg stolperte

Posted by stylebitch on July 21, 2007

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